Pflege in Dortmund klatscht nicht mehr nur – sie gestaltet gemeinsam die Zukunft!

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Ticket zur Be CAREful
Ticket zur Be CAREful AA DO
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Ticket zur Be CAREful
Ticket zur Be CAREful AA DO

Hinter uns liegt ein energiegeladener und zukunftsweisender Tag beim Event „Be CAREful“ im BiZ Dortmund. Regionalagentur Westfälisches Ruhrgebiet, kofinanziert aus Mittel des Europäischen Sozialfonds und des MAGS NRW, Agentur für Arbeit Dortmund und Competentia Westfälisches Ruhrgebiet haben eindrucksvoll gezeigt, wie starke Kooperation den Pflegeberuf von morgen revolutionieren kann – ganz im Sinne des Netzwerks Pflege Dortmund.

Hier sind die wichtigsten Key-Takeaways, die zeigen, warum Dortmund beim Thema Pflege ganz vorne mitspielt:

  • Unterstützung für Mitarbeitenden: Alexandra Hansla eröffnete die Runde, um das Landesprogramm "Vereinbarkeit Beruf & Pflege" vorzustellen. Ziel des Programms ist die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in Nordrhein-Westfalen und damit einen Beitrag zur Fachkräftesicherung zu leisten. Hierzu werden Unternehmen, Behörden und Organisationen dabei unterstützt, sich pflegefreundlich auszurichten. Interessierte Unternehmen und Einrichtungen sind eingeladen teilzunehmen.
  • Einfaches Schulungskonzept für Pflegekräfte: Daniela Bristot (mpool consulting GmbH) und Kathryn Schlienkamp (EZW GmbH) stellten ihr erprobtes Konzept StepsInCare vor. Das Projekt, gefördert durch das Programm Wandel der Arbeit des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus), entwickelt innovative Schulungskonzepte für den beruflichen Aufstieg in Pflege und Betreuung. Im Fokus stehen beschäftigte Frauen mit geringer formaler Qualifikation, oft mit Migrationserfahrung. Durch eine modulare Bausteinqualifizierung können sie berufsbegleitend und individuell weitergebildet werden.
  • Weiterbildungskultur von innen heraus: Patrycja Peters (WFDO) gab wertvolle Einblicke in das Projekt MentorMinds Westfälisches Ruhrgebiet, gefördert aus Mittel des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und begleitet vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Hier werden Mitarbeitende aus KMU kostenlos zu Weiterbildungsmentoren ausgebildet, um Kollegen direkt im Arbeitsalltag fit für die Zukunft zu machen.
  • Innovation in der Praxis: Das preisgekrönte Ausbildungshaus der SHDO (ausgezeichnet u.a. mit dem Deutschen Personalwirtschaftspreis) zeigte, wie wichtig die exzellente Begleitung von Azubis ist, um Fluktuation zu verhindern. Nico Müller machte anschaulich wie gut Azubis den Pflegealltag organisieren können.
  • Starke Netzwerke & neue Wege: Das Seniorenbüro der Stadt Dortmund lieferte wertvolle Informationen, während das Team der dobeq das landesgeförderte Projekt TEP vorstellte – ein starker Hebel, um den Einstieg in die Teilzeitberufsausbildung erfolgreich zu begleiten.
  • Großes Kino für die Pflege: Ein absolutes Highlight war die Vorführung des preisgekrönten Filmprojekts „Wenn ich groß bin“ (begleitet von Gabi Jürgens, SHDO, und der Filmemacher Dirk Polte). Der emotionale Dokumentarfilm, der kürzlich als „Award Winner“ beim Better World Film Festival 2026 ausgezeichnet wurde, entstand durch in einer AG der Albert-Schweitzer-Realschule und dem Seniorenheim Mengede. Er bringt Generationen zusammen und zeigt mit viel Herzblut die echte Professionalität und den Alltag im Pflegeberuf!
Autor*in
Tina Riedel